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Wissenswertes

 

Fragen & Antworten Nach der OP

Fragen & Antworten



Wann kommt die Haarverpflanzung für Mann und Frau in Frage?

Die Haarverpflanzung wird immer bei androgenem (hormonell und erblich bedingtem) Haarausfall durchgeführt, aber auch bei Kahlstellen z. B. im narbigen Gebiet infolge einer Operation, durch Verletzungen oder Verbrennungen. Ebenso können Ansatzlinien, die unregelmäßig, schwach und licht sind, vorteilhafter gestaltet und verdichtet werden


Ist die Behandlung schmerzhaft?

Durch die örtliche Betäubung ist die Behandlung praktisch völlig schmerzfrei.


Werden alle transplantierten Haare tatsächlich wachsen?

Ja. Wir verwenden Techniken mit speziellen Instrumenten, bei denen Beschädigungen nur äußerst selten auftreten. Die von uns verwendeten Instrumente sind sehr klein und ermöglichen eine sehr präzise Arbeitsweise. Wir bevorzugen die Genauigkeit und präparieren derartig kleine Transplantationsstellen so, dass bei allen transplantierten Grafts ein perfektes Wachstum zu erwarten ist. Wir gehen davon aus, dass jedes Haar zählt und schenken daher jedem einzelnen die ihm gebührende Aufmerksamkeit


Entstehen dadurch sichtbare Narben?

Im Gegensatz zu anderen Haartransplantationsverfahren hinterlässt ""FUE"" keinerlei sichtbare Narben im Spenderareal oder an der Implementierungsstelle. Selbst wenn Sie Ihre Haare bis auf 1 mm Länge abrasieren würden, würde dennoch niemand erkennen, dass Sie eine Haartransplantation hatten.


Ab wann kann ich wieder arbeiten?

Sofern Sie keine körperlich anstren­gende Tätigkeit ausüben, können Sie bereits am nächsten Tag wieder Ihrer Arbeit nachgehen.


In welchen Fällen kann transplantiert werden?

Zunächst muss sicher sein, daß es sich um keinen krankheitsbedingten Haarausfall handelt. In Zweifelsfällen erbitten wir den Befund eines Der­matologen. Bereits beim Informationsgespräch und natürlich nochmals vor einer eventuellen Behandlung stellen wir Ihnen eine Reihe von Fragen bezüg­lich Ihres Gesundheitszustandes, regelmäßig eingenommener Medika­mente etc.


Was kann man speziell bei mir tun?

Was beim Einzelnen getan werden kann und vor allem getan werden darf, hängt von vielen Faktoren ab. Daher muss für jeden Interessenten ein ganz individuelles Behandlungskonzept aufgestellt werden. Berücksichtigt werden hierbei u.a. Alter des Patienten, Farbe und Struk­tur des Haares, Beschaffenheit des Haarkranzes. Natürlich muß auch abgewogen werden, wie weit der Haarausfall noch fortschreiten könnte. Da das Konzept zu Kopfform und Typ passen muß, simulieren wir ein mögliches Ergebnis schon bei der Beratung.


Welche Kosten kommen auf mich zu?

Wie viele Wurzeln transplantiert werden können und dürfen ist , wie oben beschrieben, sehr unterschied­lich. Eine Kostenschätzung können wir daher erst dann abgeben, wenn wir Ihre Haarsituation gesehen und mit Ihnen zusammen ein mögliches Behandlungskonzept aufgestellt ha­ben.


Wie lange dauert es, bis ich den Erfolg sehen kann?

Rechnen Sie bitte damit, daß die Haarstoppeln, die in den Transplan­taten stecken, zunächst ausfallen. Bis das von der Wurzel neu aufge­baute Haar auf der Kopfhaut sichtbar wird, vergehen in der Regel 12 Wo­chen. Da Haare pro Monat durch­schnittlich einen Zentimeter wach­sen, haben die transplantierten Haare nach einem halben Jahr eine Länge von etwa 3 cm, nach einem Jahr von 9 cm.


Wie lang wächst das transplantierte Haar?

Es wächst so lang, wie es in der Spenderregion auch wächst, und das normalerweise bis an Ihr Lebensende.

Sollten die Grafts (teilweise) nicht wachsen, bieten wir Ihnen eine kostenlose Nachbehandlung an


Ist eine einzige Behandlung ausreichend?

Zumeist nicht, da man bei völlig kahlen Stellen in einer Behandlung noch nicht die ideale Dichte erzielen kann. Da für das Anwachsen der Transplantate eine gute Durchblu­tung wichtig ist und diese nur vom umgebenden Gewebe aus erfolgen kann, muß man zwischen den ein­zelnen (Grafts kleine Zwischenräume, sozusagen Hautbrücken, belassen (siehe Zeichnung). Voraussetzung für das Einheilen der Transplantate sind kleine "Hautbrücken" zwischen den Transplantaten. Diese Zwischenräume können später mit weiteren Transpalantaten verdichtet werden. Sobald die Transplantate wieder in das Gewebe integriert und bereits die ersten Zentimeter Haarwuchs sichtbar sind, kann in einer Folge­behandlung in die Zwischenräume transplantiert und damit eine gute Haardichte erzielt werden. Wir empfehlen eine evt. Folgebe­handlung frühestens vier bis fünf Monate nach der Erstbehandlung einzuplanen.


Fallen die transplantierten Haare wirklich nicht mehr aus?

Wie zuvor geschildert, stellen beim erblich bedingten Haarausfall die Wurzeln an manchen Stellen des Kopfes im Laufe der Jahre ihre Tätig­keit ein. Die Wurzeln des Haarkranzes sind davon jedoch nicht betroffen. Da aber die Information "verkümmern" oder "lebenslang Haare produzie­ren" in jeder Wurzel individuell ver­ankert und unabhängig von der Emp-fängerstelle ist, ist das lebenslange Haarwachstum an der Empfänger­stelle sichergestellt (sofern die Wur­zeln aus dem "sicheren" Bereich des Haarkranzes stammen


Führen Sie auch bei Frauen Haartransplantationen durch?

Ja. Bei Frauen kommt Haarausfall normalerweise nur unwesentlich und in wenigen Bereichen vor. Wir würden Ihnen anraten, zur Klärung der Ursache Ihres Haarverlusts zunächst Ihren Dermatologen aufzusuchen


Kommt es vor, daß das Haar nicht anwächst?

Aus medizinischer Sicht werden eigentlich keine "Haare" vorpflanzt, sondern "haarwurzeltragende Haut­teile". Da es sich um körpereigenes Gewebe handelt, wird es auch nicht abgestoßen, sondern immer akzep­tiert und durch das Anwachsen wie­der fester Bestandteil der Haut. Das Risiko, daß ein Transplantat ausfällt oder keine Haare produziert, ist bei Einhaltung der unmittelbar nach der Behandlung gebotenen Vorsichtsmaßnahmen äußerst gering


Kann ich Haare aus anderen Körperregionen verpflanzen?

Theoretisch ja, das Transplantat würde natürlich problemlos einwachsen, da es aus dem eigenen Körper stammt. Praktisch aber nein, denn die Körperbehaarung ist von anderer Beschaffenheit als die Kopfbehaarung (anderes Wachstum, andere Struktur etc.) Auch sind bei der Körperbehaarung die Abstände zwischen den einzelnen Haaren sehr groß man müßte für wenige Wurzeln sehr große Hautstreifen entnehmen. Daher verwenden wir auch bei der Behandlung anderer Körperstellen (Augenbrauen, Bart etc.) stets Spenderwurzeln aus dem Haarkranz


Was tun bei krankhaftem Haarausfall?

Liegt eine gesundheitliche Störung als Ursache des Haarausfalls vor (z.B. nach einer fieberhaften Infektionskrankheit, nach inneren Erkrankungen oder als Arzneimittel-Nebenwirkung), kann die Haartransplantation nicht helfen. Ebenso ist bei Diabetes sowie Alopezia areata - dem kreisrunden Haarausfall - wegen des wechselhaften, zu Spontanheilungen neigenden Verlaufs von einer Haartransplantation abzuraten. Hier beraten wir Sie gerne über ein Haarteil, Haarersatz, Hairweaving, MicroPoint, Perücken und andere Haartechniken

 


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