Die Brust besteht aus den Milchdrüsen, und dem umgebenden Fettgewebe. Unterhalb der Brust befindet sich der Pectoralis Muskel bzw der Brustmuskel. Diese Gewebe verleihen im Zusammenspiel mit dem umgebenden Hautgewebe der Brust ihre jeweilig individuelle Form.
Faktoren wie Schwangerschaft und Stillen (wodurch sich die Milchdrüsen zeitweise stark erweitern) oder schneller Gewichtverlust, kombiniert mit den Effekten von Schwerkraft können -speziell mit dem Alter- zur Dehnung der Haut führen, wodurch die Brust zu sinken beginnt und die Brustform optisch erschlafft. Durch die operative Bruststraffung erzielt der Plastische Chirurg eine sehr effektive Wiederherstellung einer optisch ästhetischen Brustform. Sinn und Zweck der Behandlung liegt also in der Verschönerung der Brustform bzw. das Erzielen einer harmonischen, gleichmässigen, natürlich wirkenden Brustrundung durch das operative Anheben und Straffen derselben. Das Resultat wird über die Hautresektion erreicht, wobei das Brustvolumen nicht verändert wird.
Erforderliches Mindestalter
18 Jahre
Ablauf
Über Schnittlegungen (Lejour, sowie klassische und kombinierte Varianten) welche je nach Technik und nach erwünschtem Endresultat in Länge und Position variieren, wird überflüssige Haut entfernt, die Brustwarze angehoben und die Brustform neumodelliert. Bei der Bruststraffung wird kein Drüsen- und Brustgewebe entfernt.
Kombinierte aesthetische Brustmodellierung
Im Zusammenhang mit der Durchführung der Bruststraffung werden zum Teil auch Implantate verwendet, um eine optimale Ästhetik zu erreichen.
Brustwarzenkorrektur oder Brustwarzenlifting
Eine nach unten gerichtete Brustwarze kann den Eindruck einer Hängebrust vermitteln oder verstärken. Dies kann dem mit einem so genannten Brustwarzenlifting problemlos korrigiert werden. Die Brustwarze kann in Ihrer Position gehoben und bei Bedarf in Ihrem Umfange verkleinert werden.
Anaesthesie
Allgemeinanaesthesie
Dauer der Op
2-4 Stunden
Klinikaufenthalt
1-2 Tage
Heilungsdauer
Tragen eines Kompressionsverbandes fuer bis zu einer Woche nach dem Eingriff. Tragen eines speziellen BH's während der weitern 30-50 Tage. Erst nach dieser Zeit ist die Patientin wieder voll belastbar ist und auch sportliche Aktivitäten können nun wieder aufgenommen werden. Nachdem die Fäden nach 10-14 Tagen entfernt werden kann die Patientin aber bereits an Ihren Arbeitsplatz zurückkehren.
Dauerhaftigkeit des Endresultates
Das Resultat ist im Prinzip permanent. Der Alterungsprozess kompromittiert im Laufe der Zeit das Resultat auf natürliche Art und Weise. Schwangerschaft und Stillen kompromittieren -ebenso auf natürliche Weise- das Resultat.
Risiken
Generell spielen einerseits die Einhaltung der operativen Vorsorgemassmahmen des Patienten, andererseits die Erfahrenheit des jeweiligen Chirurgen eine ausschlaggebende Rolle für jede Risikominimierung. Mögliche Komplikationen sind: Infektion, Hämatome, beeinträchtige Stillfähigkeit, verminderte Sensibilität im Bereich der Brustwarze, nachoperative Narbenverhärtungen.
Hinweise
Nach 6-8 Monaten stellt sich das endgültige Resultat ein.